Archiv für den Monat: August 2014

Lokomotive Klopp

Von , am Donnerstag, 21. August 2014

Vor dem Beginn der Bundesligasaison werden Erfolgsmeldungen über die ökonomischen Deals des Fußballbusiness abgesetzt. Besonders gut ist dabei aktuell der BVB vertreten. Beonders eingeprägt hat sich mir ein besoffener Frauentisch in meiner Fußballlkneipe, der nach einem wenig spektakulären Sieg des BVB laut aufkreischte, als zum Interview nach dem Spiel Jürgen Klopp im Bild erschien. Auch Bayern-Coach Guardiola darf man wohl in eine ähnliche Kategorie der Womanizer einordnen. Vor allem außerhalb der eigentlichen Fußballlehrerarbeit interpretieren diese Trainertypen ihre Rolle neu. Weiterlesen

Ein Lob auf Edeka-Lange

Von , am Dienstag, 19. August 2014

Der Edeka-Händler Lange war in Bonn schon vor über 30 Jahren berühmt, für sein exzellentes Whisky-Regal in seinem damaligen Laden am Friedensplatz. Später zog er in das ehemalige Odeon-Kino in der Hans-Böckler-Str. in Beuel. Direkt neben ihm plazierte sich damals ein Discounter, die wechselnden Namen habe ich vergessen. Das trieb ihn dann vermutlich in die Jahnstraße im Mirecourt-Viertel auf halber Strecke zwischen dem Beueler Zentrum und Schwarz-Rheindorf. Kleine Fläche, wenig Parkplätze. Angeblich ist das alles nicht rentabel, Weiterlesen

Lesebefehl: Neues Bröckers-Buch

Von , am Dienstag, 19. August 2014

An Matthias Bröckers schätze ich, dass er bei aller von ihm beschriebenen Schlechtigkeit der Welt den Humor nicht verliert. Das unterscheidet ihn wohltuend von anderen „Verschwörungstheoretikern“, unter die er gerne von Übelmeinenden subsumiert wird, vor allem wegen seines Bestsellers zu 9/11. Hier ein Vorabdruck eines Kapitels aus seinem neuen Buch, das er zusammen mit Paul Schreyer in Kürze veröffentlicht:

Mathias Bröckers/Paul Schreyer: Die Guten und die Bösen (Telepolis)

Waffenliefern oder „Nichtstun“ – die Schwachsinnsalternative der Rüstungslobby

Von , am Sonntag, 17. August 2014

Über welche Weltregionen bekommen wir in Deutschland bequem Nachrichten? Zur Zeit sind es die Ukraine und der Nahe Osten, sowie Westafrika. Das restliche Asien existiert derzeit nicht; Afrika kann froh sein, dass wir überhaupt einen Teil beachten, Amerika geht nur die USA was an, Pazifik ist nur die Rückseite, alles Wasser, was soll da schon sein? Das sagt absolut nichts über die Wirklichkeit der Welt, sondern nur darüber, wo deutsche Massenmedien derzeit Personal und Infrastruktur investieren, um uns mit Bildern und Botschaften zu versorgen.

Warum tun sie es an den erwähnten Stellen? Weiterlesen

Medienmilliardäre, ein Vorschlag, was ihr anbieten könntet

Von , am Freitag, 15. August 2014

Letzten Sonntag dachten einige FAS-Reakteure schriftlich darüber nach, was aus ihnen und ihrem Business werden könnte. Thomas Knüwer, selbst ehemaliger Handelsblatt-Redakteur und heute Medienberater und Blogger, hat das mit der nötigen Schärfe auseinander genommen. Dem möchte ich hier nur eine Überlegung aus meiner Lesersicht hinzufügen. Weiterlesen

Dritte Programme: Verachtung gegenüber den verblödeten Zuschauern

Von , am Mittwoch, 13. August 2014

Weil ja im Sommer auch wenig los ist, stürzen sich viele Medienberichterstatter derzeit auf die Manipulation von Zuschauerumfragen durch diverse TV-Sender. Nachdem sich das ZDF bei „Deutschlands Beste“ hat erwischen lassen. Und siehe da, auch andere Sender sind geständig.

Ist das nun ein krimineller Betrug, wenn TV-Redaktionen Online-Votings nach eigenem Gutdünken korrigieren? Ja natürlich, kriminell vielleicht nicht, Weiterlesen

Was ist mit Gabor Steingard los?

Von , am Montag, 11. August 2014

Gabor Steingard ist daran gescheitert, Spiegel-Chefredakteur zu werden. Der Mehrheit der Anteilseigner, also der Mitarbeitergesellschaft als auch der Augstein-Familie, war er als kämpferischer Neoliberaler nicht vermittelbar. Vermutlich ist er auch im Arbeitsalltag das, was man gerne zurückhaltend als „schwieriger Typ“ bezeichnet. Beleidigt verliess er die Kampfstätte und wechselte zum Handelsblatt. Die meisten glauben, dass er da sowieso besser hinpasst. Weiterlesen

Olympia-Bewerbungen – Michael Vesper darf es nicht verstehen

Von , am Montag, 11. August 2014

Die taz berichtet heute von einer „Olympic Agenda 2020“, mit der die nationalen olympischen Komitees von Deutschland, Schweiz, Österreich und Schweden zukünftige Olympiabewerbungen erleichtern wollen. Denn in Hamburg und Berlin läuft die politische Klasse schon heiß, sie wünscht sich wieder eine Olympia-Bewerbung als Betäubungsmittel für ihre rebellierende Stadtgesellschaft, fürchtet aber nach dem Mißerfolg der Volksabstimmung in Garmisch-Partenkirchen, damit ebenfalls auf die Fresse zu fallen.

DOSB-Generalsekretär Michael Vesper ist wie geschaffen dafür, Weiterlesen

MH-17 züchtet Verschwörungstheorien

Von , am Sonntag, 10. August 2014

Verschwörungstheorien entstehen immer dann, wenn Regierungen, Konzerne, Geheimdienste verdächtig lange mit der Wahrheit nicht herausrücken, oder gar bewußt und erkennbar Lügen in die Welt setzen. Besonders gerne im Krieg, oder wenn einer vorbereitet werden soll. Das macht das Thema des Fluges MH-17 so beunruhigend.

Ich habe Freunde, die im privaten Gespräch immer schnell mit solchen Theorien zur Hand sind. Ich selbst bervorzuge Zurückhaltung, weil ich den Geheimhaltern soviel Bösartigkeit unterstelle, Weiterlesen