Archiv für den Monat: Februar 2015

Pro Quote? – Mit diesen Frauen mehr als das!

Von , am Mittwoch, 18. Februar 2015

Als ich Charlotte Wiedemann das erste Mal sah, trug sie einen weißen Bademantel. Sie kam gerade aus der Dusche, während ich mit einem ihrer damaligen Wohngenossen in Beuel, der für MdB Thomas Ebermann arbeitete, über Strategien für einen Atomwaffenverzicht im Grundgesetz diskutierte. Darüber ist die Geschichte leider hinweggegangen. Wiedemann dagegen Weiterlesen

TV-Krimi-Schreiben zu dumm geworden

Von , am Mittwoch, 18. Februar 2015

Der 71-jährige Drehbuchautor Frank Göhre erklärte im Hamburger Abendblatt, warum er keine Drehbücher mehr schreibt.
Und in der FAZ beschreibt eine Soziologin, wie scheisse das Leben von Bankern ist. Und das der Frauen unter ihnen noch scheisser.

Kirchner/Rousseff – Backlash der Neocons?

Von , am Mittwoch, 18. Februar 2015

In der Zeitschrift der Bonner Informationsstelle Lateinamerika mit dem Schwerpunkt „Argentinien“ lese ich heute von Alicia Rivero: „Die von je her putschistische Rechte Argentiniens braucht keine Militärs mehr. Sie zielt auf den Verschleiß demokratischer Regierungen ab, indem sie die Wirtschaft destabilisiert, die Politik degeneriert, Skandale vorantreibt und Falschinformationen über ihre Medien verbreitet.“ Dä! Weiterlesen

Sacchi dement?

Von , am Dienstag, 17. Februar 2015

Arrigo Sacchi, einer der größten Fußballtrainer ever, gibt leider gerade ziemlich den Löffel ab. Über ihn wird berichtet, er sehe in italienischen Jugendmannschaften „zuviele Schwarze“ und das schade der „italienischen Identität“ im Fußball. Egal wie glaubwürdig Sacchi sich danach korrigierte und dementierte, so gibt er doch eine in Italien verbreitete Weltsicht wieder, die durchaus aussagekräftig für die Krise der dortigen Gesellschaft ist. Mit der Wirklichkeit im Fußball hat dieses Gestammel dagegen nichts zu tun.

Ausgerechnet Sacchi. In seiner Trainerschaft Weiterlesen

Shades of Grey? – Wir sollten lieber mehr über Sex und Porno reden

Von , am Dienstag, 17. Februar 2015

Gespräch am Nachbartisch, ein Paar, keine Ahnung, ob zusammen oder noch nicht. „Shades of Grey“, der Film, habe am ersten Wochenende „80 Millionen eingespielt“. Sie habe ja auch überlegt, reinzugehen, ihre Freundin war schon drin, es sollen mehrheitlich Frauen sein. Der Hetero-Sex mit Männern ist so langweilig geworden, dass frau in so schlechten Filmen nach Alternativen suchen muss. Tragisch, eine wirkliche Krise.

Mittlerweile ist es schon ein breiter literarischer Modetrend, über das „Ende der Liebe“ Weiterlesen

USA, Dänemark – da gehts uns doch noch gut …..

Von , am Dienstag, 17. Februar 2015

Ich hasse oft auch die „Mainstream-Medien“, wenngleich mir die Begrifflichkeit „Lügenpresse“ sprachlich fern liegt. Die Zusammenhänge sind komplexer. Allen, die hierzulande auf das schlechte Fernsehprogramm schimpfen, empfehle ich allerdings regelmässig eine Auslandsreise. Weiterlesen

Münchau hat mal wieder Recht – bei Russland-Sanktionen dagegen nicht

Von , am Montag, 16. Februar 2015

Wolfgang Münchau macht sich um die volkswirtschaftliche Grundbildung der Bundesbürger schon lange verdient. Er tat das schon, als er noch für die Financial Times Deutschland schrieb, der heute immer noch viele hinterhertrauern, vor allem die, die dort mal gearbeitet haben. Viel geholfen hat es bisher nicht. Die Mehrheit der Deutschen verharrt Weiterlesen

Bonner Unternehmen soll Berlin retten

Von , am Montag, 16. Februar 2015

Was in Bonn das Festspielhaus ist, ist in Berlin …..nein, nicht der Flughafen. Den gibt es ja wirklich. Das Gegenstück ist …. nein auch nicht das Schloss. Das wird das Gegenstück zur Hamburger Elbphilharmonie, die gibt es ja auch wirklich, man kann sie zwar nicht nutzen, aber sehen. Die Welt ist Wille und Vorstellung. Das Gegenstück zum Bonner Festspielhaus, das es ja auch nur als Gespenst gibt, ist die Berliner Olympiabewerbung.
Da gibt es nur ein Problem: Weiterlesen

2/3-Mehrheit für Rot-Rot-Grün

Von , am Montag, 16. Februar 2015

Die Rechten (CDU, FDP, AFD) in Hamburg haben bei der gestrigen Wahl nicht mehr als ein Drittel der abgegebenen Stimmen bekommen. In dieser Deutlichkeit hat es das in der BRD selten gegeben. Berücksichtigt man, dass nur gut die Hälfte der Wahlberechtigten gewählt haben, stellen sie in Hamburg weniger als ein Fünftel der Gesamtbevölkerung. Sie haben damit ungefähr noch die Relevanz der Katholischen Kirche, Weiterlesen