Big Data in China

Von , am Dienstag, 25. Juli 2017

Wer wissen will, wie der Fortschritt aussieht, muss immer öfter nach China schauen. Gut zu erkennen, dass der Fortschritt, vorsichtig formuliert, eine ambivalente Sache ist.
China will unseren Giftmüll nicht mehr. Daran ist zu erkennen, dass ganz wie bei uns in den 60er/70er Jahren („Der Himmel über der Ruhr soll wieder blau werden“) sich umweltpolitische Erkenntnisse bahnbrechen. Mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit tun sie das. Gut so.
Die feuchtesten Träume herrschender Klassen, auch die werden im „kommunistischen“ China zuerst wahr. Wie kann ich die Beherrschten unter Kontrolle behalten, disziplinieren, zu Wohlverhalten erziehen? Das kann auch unsere Zukunft werden, denn „unsere“ Konzerne täten nichts lieber, als sich an diesem Geschäft in China zu beteiligen. Als Bürger habe ich das Glück, aus dem Alter raus zu sein, mir das als Beherrschter noch gefallen lassen zu müssen. Für unsere Kinder und Enkel*innen täte es mir leid – da war unser Leben doch viel schöner und gefährlicher.
Was ich eben mit „unseren“ Konzernen meinte, das macht u.a. dieser Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum gerade vor. Gladbach-Fan Klaus Hoeltzenbein, im Hauptberuf Sportressortchef der SZ, erfreut sich an den Intrigen in seiner Vorstandsetage . Glückwunsch nochmal, an Max Eberl.

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