„Frankenstein des Neoliberalismus“

Von , am Donnerstag, 17. August 2017

Vor wem von beiden müssen wir uns mehr fürchten? Antwort: wenn sie beide so harmonisch zusammentreffen, wie jetzt bei Donald Trump. So deutet es Judith-Butler-Gattin Wendy Brown in einem Aufsatz, der in deutscher Übersetzung von den „Blättern“ online gestellt wurde.
Trump-Berater Bannon wird, u.a. in der FAZ zitiert, dass Nordkorea eine Nebensache sei, die Hauptsache sei die Auseinandersetzung mit China. Da könnte er Recht haben. Die Sache hat nur einen Haken: China hat sie, die USA, schon am Haken, am Schuldenhaken. In immer mehr Technologien und Branchen hat es längst die Weltmarktführung übernommen.
Ein Gastautor von Spiegel-online feiert derweil schon die „Alt-Left“ in den USA als das nächste heisse Ding.

In der Jungen Welt zeichnet Werner Ruf heute nach, wie planmässig, aber auch konkurrenzhaft, die Westmächte Libyen zerstört und die Probleme kreiert haben, die wir heute kennen, und bei deren Lösung die EU und unsere Regierungen sich für zunehmend verbrecherische Varianten entscheiden. Nachlesenswert auch sein Link zu Seymour Hersh, wie Erdogan Obama nach dem von Clinton verbockten Libyen-Desaster in einen vietnamartigen Syrien-Krieg locken wollte.

Günter Bannas (FAZ-Berlin-Büro) referiert das Hufscharren von Jens Spahn u.a. CDU-Jüngern, die einen Abschied von Merkel kaum noch erwarten können. Alle kennen den Scherz, was passiert, wenn mann Merkel in ein Haifischbecken schubst: nach einer gewissen Zeit ist das Becken leer.
Die „medias@res“-Redaktion des DLF besuchte Friedrich Nowottny (88), der die meisten Babyboomer unserer Republik, ob sie ihn mochten oder nicht, politisch sozialisiert hat. „Hauptstadttoilette“, die kannte ich noch nicht.

Wladimir Putin und andere russische Männer haben andere „Probleme“, bemitleidenswert.

In Onlinemedien muss man immer was mit Sex, s.o., und Katzen bringen. Auf den Herd sollte man sie nur lassen, wenn sie zubereitet werden sollen.

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