Schlagwort-Archive: ARD-Presseclub

Russland – SPD vergibt Chance

Von , am Sonntag, 3. September 2017

Kurzdenkende Freunde beim linken Datensammelunternehmen Campact meinen jetzt schon, in den Bonner Bundestagswahlkampf für die SPD eingreifen zu müssen. Sie zerstören damit selbst ihr Branding einer unabhängigen Basisbewegung und machen sich zum Instrument sozialdemokratischer Sonderinteressen, ganz schwach.
Von den üblichen alltäglichen Intrigen in der Parteispitze der SPD sind die Zeitungen voll. Sie müssen nichts recherchieren, weil die Genoss*inn*en alles selbst durchstechen. Strategisches Denken würde da nur stören.

Ich kann weder Altbundeskanzler Schröder noch den Hauptstadthäuptling des Stern Hans-Ulrich Jörges gut leiden, moralisch grenzwertige Persönlichkeiten, aber nicht total bescheuert, eher im Gegenteil. Jörges machte letzten Sonntag im ARD-Presseclub beim Thema Schröder eine treffende Bemerkung, Weiterlesen

Extradienst-Gastautor morgen im ARD-Presseclub

Von , am Samstag, 19. August 2017

Extradienst-Gastautor Andreas Zumach ist morgen um 12 h Teilnehmer des ARD-Presseclubs zum Thema Nordkorea und USA; mit dabei auch die ehemalige taz-Chefin Ines Pohl. Für Zumach immer eine günstige Gelegenheit, seine Mutter Hildegard zu besuchen. Sie war langjährige Vorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland, mit der seinerzeit die westdeutsche Anti-Apartheid-Bewegung fruchtbar und erfolgreich zusammenarbeitete.
Unfassbar im Vergleich zum Presseclub das Gäste-Casting von Anne Will: nur Parteileute, aber keine Oppositionspartei des Bundestages, nur Rechte – jedenfalls nach dem derzeitigen Stand der Ankündigung. Da empfehle ich als emanzipatorischere und unterhaltsamere Alternative die britische pharmaindustriekritische London-Krimireihe „New Blood„, morgen 22 h im ZDF.
Wem das noch nicht gut genug ist, der/die sollte 25 Stunden später eine Vergleichsverkostung mit „No Offence“ auf ZDFneo wagen. Keine Held*inn*en, keine Models, aber die toughesten Mädels, die ich seit sehr langer Zeit in der Glotze gesehen habe. Das ist derzeit das Beste, was in der Krimininflation im deutschen Fernsehen zu finden ist. Und das ist britisch, very british.