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„Ehe für alle“ – das ist problematisch daran

Von , am Donnerstag, 29. Juni 2017

Blumen an Volker Beck, der eine große lebensgeschichtliche Gerechtigkeit erfährt.
Und richtig: das hätte man auch gut und gerne 30 Jahre früher erledigen können.
Das Verfahren, in dem es jetzt getan wird, ist aber so billig, dass es der Bedeutung der Sache Unrecht tut, und dem Ansehen von Verfassung, Politik und Parteien mehr schadet als nutzt. Besser als ich es kann, hat es heute morgen Albrecht von Lucke, Redakteur der Blätter, im Deutschlandfunk erklärt.

Merkel ist ihnen einfach über

Von , am Mittwoch, 28. Juni 2017

Das Klima gegen Trump schützen, die Elektromibilität durchsetzen und die „Ehe für alle“ verwirklichen – das haben die Grünen vor zwei Wochen als Wahlkampfschwerpunkte beschlossen. Endlich ein Thema, dachten die Ökos, das den Konservativen wehtut, an dem die bürgerlichen Träume der gesamten Schwulen- und Lesbenbewegung hängen, dem sich die CDU aber bisher verweigert, weil sie nicht über ihren spießbürgerlichen Markenkern springen will – damit wollte man Merkel die nächsten 90 Tage treiben – ein schöner Plan. Die FDP erkannte die Chance, sich ohne Risiko als rechtstaatlich-linksliberal zu profilieren – anders, als wenn man sich zur Gegnerschaft der Vorratsdatenspeicherung aufgeschwungen hätte – und stimmte in die Zielrichtung ein. Die SPD sprang am vergangenen Sonntag auf und die „Linke“ muß bei sowas immer dabei sein.

Dazu hatte Martin Schulz in seiner schwierigen Situation als außerparlamentarischer Kanzlerkandidat der SPD eine Idee, Weiterlesen