Schlagwort-Archive: zum Winkel

Katzen, Eagles und spezifisch deutsche Kultur

Von , am Montag, 4. September 2017

Helmut Höge hat sich in meinem Gedächtnis als taz-Hausmeister festgesetzt. Tatsächlich ist er aber ein politisch-materialistisch geschulter Kolumnist, nicht nur bei der taz, sondern auch bei der Jungen Welt, der selbst kleinste Alltäglichkeiten in ihren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen weiss. In der – angeblich – 38. Folge seiner Studien aus der Tierwelt, ist er nun beim publikumswirksamen Höhepunkt angelangt: den Katzen.

Die Eagles waren zu „ihrer“ Zeit hochumstritten. Die einen hassten sie als der Musikindustrie willfährige Weichspüler des Rock’n Roll, die andern liebten sie dafür. Heute sind sie Bestandteil des Formatradio-Mainstreams, und in ganz seltenen Momenten werden sie auch mal länger als 3 Minuten ausgespielt. Wie in den besten Familien, Unternehmen und politischen Organisationen hassten sie sich untereinander so heftig, dass sie es, wie Uwe Ebbinghaus/faz.net es fein beobachtet hat, in ihren Liedern und ihrer Bühnenperformance nicht verbergen konnten: „Lyin‘ eyes„.

Ein glänzender Essay zur Kenntlichmachung Alexander Gaulands und seiner „spezifisch deutschen Kultur“ ist Detlef zum Winkel auf telepolis gelungen,

Macron / Ungarn / Schwarze Frauen / Shit auf correct!v

Von , am Donnerstag, 4. Mai 2017

Zur deutschen Macron-Diskussion Beiträge von Detlef zum Winkel (Jungle World) zur Strategie der Linken und Bernhard Schmid (Telepolis) zum TV-Duell.

Zur ungarischen Auseinandersetzung um die CEU/Soros-Universität eine differenzierte Einschätzung der ungarischen Zeitschrift Eszmelet in der Jungen Welt.

Frauen haben bei der Emanzipation der Schwarzen in Deutschland eine führende Rolle gespielt (taz-Interview).

David Schraven/correct!v scheint von seinem publizistischen Instinkt in der Hitze des Gefechts etwas verlassen worden sein, beklagt, neben vielen anderen, Stefan Niggemeier/uebermedien. Immerhin: was geklappt hat, ist, dass die Sache – eine AfD-Kandidatin in NRW soll als Prostituierte gearbeitet haben – maximal auffällt.

Keine Panik – nur ein klitzekleiner Atomunfall in Norwegen

Von , am Donnerstag, 9. März 2017

Zuviel Information würde uns nur unnötig verunsichern. Wenn wir für so doof gehalten werden, werden wir erst richtig aggressiv, oder? In Norwegen gabs eine Panne in einem AKW. Danach wurde sogar eine radioaktive Wolke über Europa gemessen. Also wurden wir lieber mal überhaupt nicht informiert. Wie immer kommt irgendwann trotzdem alles raus: hier berichtet Detlef zum Winkel auf Telepolis.